![]() | Ostara - Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche![]() Foto: Kristin Peters
Liebe Freunde und liebe Interessierte, nun verwöhnt uns die Sonne schon seit einiger Zeit. Die Tage sind deutlich länger und wärmer, auch wenn die Nächte noch Fröste bereit halten. Am 20. März beginnt kalendarisch der Frühling, der ausdrücklich in der Natur spürbar ist. Zwischen dem 20. und 23. März sind Helligkeit und Dunkelheit im Gleichgewicht. Zu dieser Zeit feierten unsere Vorfahren die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche als Fest der Ostara. Brigid oder Ostara, die lebenspendende Lichtjungfrau, und der Götterbär erreichen den Zenit ihrer Herrschaft als Götterpaar. Noch bis zum Maifest, Beltane oder Walpurgis, sind sie an der Macht und wandeln sich dann zur Blumengöttin und zum Sonnengott Belenos oder Baldur. Die Frühlings- und Vegetationsgötter bringen neues Wachstum auf die Erde. Sie wurden mit Musik und Tanz, vor allem mit Reigentänzen, begrüßt. Die Menschen baten sie um ihren Segen und um Fruchtbarkeit für die Erde und alles Leben darauf. Insbesondere die Frühlingsgöttin möchte mit Freude und Begeisterung geehrt werden. Hierzu wurden Sonnenräder gebacken, der Frühlingsmaien wurde gebunden und grüne Speisen aus Kräutern zubereitet. Den aus 9 Hölzern gebundenen Frühlingsmaien trugen unsere Vorfahren sonnenläufig als Flursegen um die Felder. Seit Urzeiten gehören goldbemalte rote Eier zum Ostarafest, daß von uns noch heute gefeiert wird, nämlich als Osterfest, daß seinen Namen von Ostara der germanischen Frühlingsgöttin trägt. Das Ei symbolisiert die Fruchtbarkeit und soll für ein gesegnetes, fruchtbares Wachstum sorgen. Zum letzten Jahreskreisfest, Lichtmess, Imbolc oder Brigid, begann der Saftfluß in den Bäumen. Brigid und Ostara zogen über das Land und weckten Menschen, Pflanzen und Tiere aus dem Winterschlaf. Zur Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche beginnt nunmehr die Saison der entschlackenden, grünen Kräuter, die nicht nur als Kultspeise ("grüne Neune") von unseren Vorfahren gegessen wurden, sondern ebenso halfen, Wintererkältungen zu überwinden und frische Kräfte zu wecken. Desgleichen stellten sie eine wichtige und reiche Nahrungsquelle dar, weil der Wintervorrat zu Ende ging und die Ernte neuer Speisepflanzen noch auf sich warten ließ. Die Tag-und-Nacht-Gleiche bezeichnet weiterhin den Beginn des Tierkreises, der in einigen Teilen der Welt als Neujahrsfest gefeiert wird. Er startet im Zeichen des Widders mit dem Impuls, die Welt zu erschaffen, das Leben aktiv zu gestalten und selbst in die Hand zu nehmen. Die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche markiert einen wichtigen Wendepunkt, ab dieser Zeit sind die Tage wieder länger als die Nächte. Die helle Jahreszeit beginnt. Das Samenkorn ins uns, das wir zu Allerseelen in uns erträumt, zum Julfest (Wintersonnenwende) geboren und zu Lichtmeß begrüßt haben, fängt jetzt an, aus dem dunklen Grund unserer Seele zu sprießen und in die Welt sichtbar zu werden. Es braucht noch unsere Unterstützung. Sie können sich fragen, welche Nahrung, Pflege und Raum es benötigt. Um die entschlackenden Kräuter unserer Heimat kennenzulernen, können Sie gern an meinen Kräuterwanderungen teilnehmen, die ab April wieder stattfinden, siehe Termine. Damit Sie wissen, wie Sie Krankheiten mit Heilpflanzen behandeln können, gibt es auch wieder Ausbildungen in Pflanzenheilkunde in Berlin und darüber hinaus in Brauneberg, siehe Termine. Gleichfalls ist ein Heilpflanzen-Workshop geplant, wobei der Termin noch nicht feststeht. Passend für diese Zeit sind reinigende und segnende Räucherungen. Wenn Sie wissen wollen, wie das funktioniert, sei Ihnen das Seminar zur Einführung in die alte Tradition des Räucherns empfohlen, siehe Termine. Wer noch nicht die Winterstarre abschütteln konnte, kann sich gern von mir einen reinigenden und entschlackenden Tee zusammenstellen lassen. Um die Fruchtbarkeit zu wecken, können Sie neben dem Aufhängen von bunt bemalten Ostereiern sich auch über die Kraft von Liebespflanzen mit Hilfe meiner Artikelserie informieren, siehe Termine.
Eine weitere Phytotherapie-Ausbildung, für alle, die Pflanzenheilkunde anwenden möchten, startet am 26. April 2011 und endet am 26. Juli 2011, wie gewohnt hier in Berlin. Sie findet immer Dienstag von 18.30 Uhr bis 21 Uhr statt. Sie ist für alle Interessierte offen, auch ohne Vorkenntnisse. http://www.kristin-peters.de/Phytotherapieausbildung/Berlin/25/ Die nächste Aufbau-Ausbildung zur Vertiefung der Grundlagen der Phytotherapie-Ausbildung beginnt am 09. Mai 2011, vierzehntägig, montags von 18.30 bis 21 Uhr. Der letzte Termin ist der 18. Juli 2011. In der Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung. http://www.kristin-peters.de/Aufbauausbildung/Berlin/50/ Ein weiteres Seminar zur Einführung in die alte Tradition der Räucherheilkunde findet am 17. März 2011 um 18 Uhr statt. Zusätzlich gibt es Anregungen zum Jahreskreisfest Ostara oder Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche. Das nächste Seminar ist am 28. April 2011. http://www.kristin-peters.de/Seminar/Berlin/13/ Nun dauert es auch nicht mehr lange bis die ersten Kräuterwanderungen wieder stattfinden können. Es geht los mit Kräuterwanderungen im Erpetal. Zu den entschlackenden Kräutern des Frühlings gibt es Wanderungen am 09. April, 16. April und 07. Mai 2011. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.kristin-peters.de/kraeuterwanderung/Berlin/11/ Ebenso finden auch in diesem Jahr wieder Kräuterwanderungen im wunderschönen Naherholungsgebiet Briesetal statt. Am 30. April, 08. Mai und 28. Mai 2011 können Sie mit mir durch das abwechslungsreiche Briesetal wandern und deren Frühlingskräuter kennenlernen und sammeln. Weitere Informationen hier: http://www.kristin-peters.de/briesetalwanderung/Berlin/48/ Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anmeldungen, Anregungen, Nachfragen, Terminvereinbarungen und Einkäufe. Ich wünsche Ihnen ein fruchtbares Wachstum, Freude und Begeisterung und ein gesegntes Osterfest. Mit lieben Grüßen Ihre Kristin Peters Bitte leiten Sie diese Mail an Interessierte weiter. Herzlichen Dank! Möchten Sie keine Informationen von mir erhalten, genügt eine kurze Nachricht. ![]() Papaver
Pflanzenheilkunde Räucherheilkunde Heilrituale Dr. Kristin Peters Tel: 030/ 53 21 99 89 E-Mail: post@kristin-peters.de http://www.kristin-peters.de// Schmollerplatz 22 12435 Berlin |