![]() | Vollherbst
Foto: Kristin Peters
Liebe Freunde und liebe Interessierte, beim letzten Rundbrief lag ein wunderbares Spätsommer-Wochenende hinter uns. Nun erwartet uns wieder ein schönes Wochenende, sonnig bis leicht bewölkt, aber deutlich kühler als vor einem Monat. Es wird damit ein Herbst-Wochenende wie es im Buche steht.
Es reifen Eichel, Kastanie, Quitte und Walnuß und zeigen damit den Vollherbst an. Viele Wildbäume färben ihr Laub, wie Roßkastanie, Rotbuche, Eiche, Esche und die Kletterpflanze "Wilder Wein". Der Ahorn wirft schon kräftig bunte Blätter ab, so fällt auch bei den Obstbäumen das Laub. Geerntet werden nun Spätkartoffeln, Rüben und Äpfel. Die Aussaat des Wintergetreides beginnt. Sobald auch die Wildbäume ihre Blätter abwerfen, beginnt der Spätherbst. Das Wintergetreide geht auf. Mit Absinken der Temperaturen werden die landwirtschaftlichen Aktivitäten allmählich eingestellt. Mit dem Ende des Laubfalls endet der Spätherbst meist Mitte/Ende November. Auch wenn die landwirtschaftlichen Aktivitäten so gut wie beendet sind, für die Wildpflanzen-Interessierten und Kräuterkundigen ist die Saison erst zum Jahreskreisfest Allerseelen oder Samhain, in gut drei Wochen, zu Ende. Bis dahin werden vor allem Wurzeln und Früchte geerntet. Hagebutte, Berberitze, Weißdorn, Schlehe, Sanddorn und Wacholder können noch gepflückt und zu kulinarischen Köstlichkeiten und heilsamen Leckereien verarbeitet werden. Passend dazu gibt es wieder im deutschlandweiten Beilieger "Gesund" einen Beitrag zu Wildfrüchten. Nach Erscheinen finden Sie ihn auch auf meiner Presseschau-Seite. Außerdem können Eichel und Kastanie gesammelt werden. Diese hübschen, heimischen Früchte sind nicht nur Dekorationsmaterial sondern auch Heilmittel und im Falle der Eichel ebenfalls kulinarisch verwendbar. Aus ihr läßt sich Mehl herstellen, daß anderen Mehlen zugemischt wird. Es eignet sich für Brot, Suppen, Pfannkuchen und Süßspeisen und bereichert mit einem würzigen, nußartigen Geschmack. Des weiteren kann aus der Eichel "Kaffee" hergestellt werden, der kräftigend, lecker und natürlich koffeinfrei ist. Allerdings ist die Verarbeitung zu Mehl und Kaffee nicht ohne Aufwand. In den letzten Tagen zog es mich immer wieder zu Spaziergängen nach draußen. Die Sonne noch einmal spüren, die Herbstluft schnuppern, die reifen Früchte und bunten Blätter sehen. Der Herbst ist gleichfalls in meinem Herzen angekommen und so nehme ich Wehmut und dankbare Abschiedsstimmung wahr. Der Rückzug in die eigenen vier Wände beginnt und es ist an der Zeit, sich von der äußeren Welt zu verabschieden, sich auf die Beschäftigung im warmen Haus und mit den inneren Welten einzustellen. So sehr ich das brauche und sogar genieße, so bin ich doch ein Mensch der Sonne und der Wärme und sehne mich schon jetzt. Auf der anderen Seite ermöglicht mir das Ende der äußerlichen Aktiviäten, mich auf "innere" Aufgaben zu konzentrieren. Es gibt für mich noch zu tun, bevor die geruhsame Winterzeit kommen kann. Auch wenn zu Erntedank die Arbeit getan war und ich in Freude meine Ernte genießen konnte, so ergeben sich daraus übergangslos neue Aufgaben und Herausforderungen. Es gibt keinen Stillstand, der Endspurt für dieses Jahr läuft noch. Die Herbstgöttinnen, mit denen unsere Vorfahren in dieser Zeit verbunden waren, wurden oft als Frauenpaar dargestellt. In einigen Mythen wird der Rückzug der Vegetation, damit in Verbindung gebracht, daß die Tochter der Göttin in die Unterwelt verschwindet und alles Leben mit sich nimmt. Die Mutter, die Quelle allen Wachstums, bleibt zurück, trauert um die Tochter und sucht sie überall wehklagend. Es dauert bis zum nächsten Frühjahr, bis die Tochter zurückkehrt und Mutter Natur erleichtert wieder erwacht und fruchtbar wird. Diese Mythen versinnbildlichen nicht nur den stetigen Wandel der Jahreszeiten sondern auch die Dualität, die beiden Seiten der Frau, die Junge und die Alte, die Tochter und die Mutter, die Helle und die Dunkle. Es zeigt zudem die innige Liebe und Treue zwischen den Frauen. Den nächsten Rundbrief können Sie zum Jahreskreisfest Allerseelen, Samhain oder Halloween in ca. 3 Wochen erwarten. Termine
Das nächste Seminar zur Einführung in die alte Tradition der Räucherheilkunde ist am 28. Oktober 2010 um 18 Uhr. Zusätzlich gibt es Anregungen zum Jahreskreisfest Allerseelen oder Samhain. Ein weiteres Seminar in diesem Jahr findet am 16. Dezember 2010 statt. http://www.kristin-peters.de/Seminar/Berlin/13/ Vom 23. bis 29. Oktober 2010 findet die 13. Berliner Hospizwoche statt. Sie möchte informieren über Perspektiven für ein Leben bis zuletzt. Nutzen Sie die vielfältig gestaltete Woche um Einrichtungen der Hospizbewegung dieser Stadt und ihr lebensbejahendes Programm kennenzulernen. http://www.hospizwoche.de/ Adventzauber in Neukölln: In der Adventszeit öffnen wir, die Sidhera Bewußtseinsschule - Katharina Meffert und die Papaver Heilpflanzen-Manufaktur - Dr. Kristin Peters, für Sie unsere Türen und möchten Sie zum Schnuppern einladen. Freuen Sie sich auf individuelle Kreationen, liebevoll Handgefertigtes, Heilsames, magische Klänge und Spiritualität an zwei Standorten in Neukölln. In inspirierender Umgebung können Sie aus der Fülle unseres Angebotes wählen und sich entspannt beraten lassen. Wir freuen uns auf einen angeregten Austausch mit Ihnen. Abgerundet wird der Adventszauber in Neukölln durch das Programm der Sidhera Bewusstseinsschule, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Und als besondere Geschenkidee für Sie und Ihre Lieben: unsere Geschenkgutscheine! 24. November 2010 von 14 bis 21 Uhr (18 bis 19 Uhr schamanisches Trommeln & Kraftlieder) und 11. Dezember 2010 von 11 bis 19 Uhr (15 bis 16 Uhr schamanisches Trommeln & Kraftlieder) Sidhera Bewußtsseinschule: Berthelsdorfer Str. 8, 12043 Berlin Papaver Heilpflanzen-Manufaktur: Schmollerplatz 22, 12435 Berlin
Die Phytotherapieausbildung, für alle, die Pflanzenheilkunde anwenden möchten, startet am 18. Januar 2011 und endet am 05. April 2011. Sie findet wieder am Dienstag von 18.30 Uhr bis 21 Uhr statt. http://www.kristin-peters.de/Phytotherapieausbildung/Berlin/25/ Die nächste Aufbau-Ausbildung zur Vertiefung der Grundlagen der Phythotherapie-Ausbildung beginnt ebenfalls im kommenden Jahr. Am 17. Januar 2011 geht es los, vierzehntägig, Montags von 18 bis 20.30 Uhr. Der letzte Termin ist der 28. März 2011. In der Ausbildung liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Anwendung. http://www.kristin-peters.de/Aufbauausbildung/Berlin/50/ Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anmeldungen, Anregungen, Nachfragen, Terminvereinbarungen und Einkäufe. Ich wünsche Ihnen ein sonnig herbstliches Wochenende und noch viele angenehme Herbsttage und verbleibe mit lieben Grüßen Ihre Kristin Peters Bitte leiten Sie diese Mail an Interessierte weiter. Herzlichen Dank! Möchten Sie keine Informationen von mir erhalten, genügt eine kurze Nachricht. ![]() Papaver
Pflanzenheilkunde Räucherheilkunde Heilrituale Dr. Kristin Peters Tel: 030/ 53 21 99 89 E-Mail: post@kristin-peters.de http://www.kristin-peters.de// Schmollerplatz 22 12435 Berlin |