![]() | Walpurgis - Beltane![]() Foto: Kristin Peters
Liebe Freunde und liebe Interessierte, kaum liegt Ostern hinter uns, gibt es nur eine Woche später die nächste Feierlichkeit. Das Jahreskreisfest Walpurgis oder Beltane wird am 30. April bzw. 01. Mai zelebriert. Ursprünglich gehörte es zu den Festen, die sich nach dem Mond richteten und entprechend zum Vollmond, das wäre in diesem Jahr um den 17. Mai, begangen wurden. Walpurgis ist eine wilde, ausgelassene Lustbarkeit, ein Fest der Freude und der Fruchtbarkeit. Auch wenn uns die Zusammenhänge und Bedeutungen für Beltane nicht mehr präsent sind, wie sie es für unsere Vorfahren waren, so können wir doch nachempfinden, daß das Glücksgefühl über die wiedererwachte Sonne, die zunehmende Wärme, der Sieg über den Winter, das Grünen, Blühen, Sprießen und Duften, das fruchtbare Werden in der Natur groß war und ekstatisch begangen wurde. Mit dem Maifest endet die Herrschaft der Lichtjungfrau Brigid oder Ostara mit dem Bären und sie wandeln sich in die Blumengöttin Belisama und den Sonnengott Belenos. Beltane ist der "Polterabend" der göttlichen Hochzeit. Die Sonne hat das Bärenfell abgelegt (der Bärengott wird zum strahlenden Sonnengott Baldur, Bel, Apollo, Belenos) in der Vorstellung unserer Vorfahren. Das Götterpaar begleitet uns bis zum Schnitterfest oder Lugnasad. Jedes Jahreskreisfest ist auf das engste mit den Zyklen in der Natur verbunden und trägt eine entsprechende Symbolik in sich. Beim Walpurgisvergnügen geht es um das Pflänzchen, das inzwischen zur Blütenknospe herangewachsen ist. Die Knospe öffnet sich und wird von Schmetterlingen und Bienen umworben. Im übertragenen Sinne gedeiht unsere neue Qualität, unser Projekt, unsere Aufgabe weiter, nach dem sich das Neue um die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche der Welt gezeigt hat und gehegt werden sollte, damit es heranwachsen kann. Nun steht das Vorbereiten des Früchtetragens an, damit es nicht nur da ist, sondern über sich hinauswachsen kann. Der Übergang zu etwas Erstmaligem, zu einer neuen Qualität birgt oft Schmerzliches in sich. Das Gewohnte, Bekannte, Liebgewordene wird zurückgelassen und nicht immer wissen wir, was an diese Stelle treten wird. Mir scheint es diesmal, als erfordere es die vollständige Aufgabe der Kontrolle. So wie bei der Pflanze, sie läßt eine wunderschöne Blüte gedeihen. Sie gibt sich die größte Mühe, die Blume ist außergewöhnlich, duftend und liebreizend. Aber die Pflanze hat keine Kontrolle darüber, ob ihr Werben angenommen, ob sie tatsächlich befruchtet und damit die Saat für die Zukunft gelegt wird. Sie kann es versuchen und sie versucht es immer wieder, jedes Jahr auf´s Neue. Wir könnten meinen, die Pflanze lebt nur darauf hin, sich zu vermehren und die kommende Zeit zu sichern. Damit wäre die Blüte nur Mittel zum Zweck. Trotzdem hat sie scheinbar große Freude an jedem einzelnen Schritt ihres Werdegangs, am ersten kraftvollen Durchbrechen des Bodens, am sich in die Welt recken, am Blätter entfalten, nach einem geheimen und ausgeklügelten Plan, so daß jedes Blatt die optimale Sonneneinstrahlung genießen kann, und am Blühen. Besonders beim Erblühen scheint die Pflanze über sich hinauszuwachsen, sich aus dem Manifesten, Materiellen hinauszuentwickeln. Kein anderer Entfaltungsschritt der Pflanze oder kein anderes Pflanzenteil beinhaltet so viel Luft, Leichtigkeit, Entzücken, pure Verschwendung mutet es an, ja sogar Ätherisches, wie die Blüte. Sie zeigt deutlich, daß sie nicht nur Mittel zum Zweck ist, daß es nicht nur um die Verwirklichung des Ziels geht, sondern um die Begeisterung und Kreativität auf dem Weg dahin, um das Genießen des eigenen Seins, der individuellen Fähigkeiten und des Behagens daran, sich in seiner Pracht zu zeigen. Es gibt Blumen, die mit sinnlichen Düften verführen, die sich geräuschvoll öffnen, die herrlichste Farben offenbaren, die mit aufsehenerregenden Formen überraschen, die mit purer Fülle überzeugen, die raffinierteste Mimikry entwickeln und sich damit auf spezielle Befruchter ausrichten und zahlreiche Varianten mehr. Eins ist ihnen allen gemein, sie tuns, sie blühen in unendlicher Üppigkeit und Vielfalt. Sie initiieren ein wahres Fruchtbarkeitsfeuerwerk in der Natur. Lassen wir uns anstecken und triumphieren wir schon auf dem Weg! In diesem Sinne möchte ich auf die Früchte nicht nur meiner Kreativität hinweisen. Ich freue mich besonders, Ihnen eine neue Veranstaltungsreihe vorstellen zu können. In Kooperation mit Katharina Meffert von der SIDHERA Bewußtseinsschule beginnt am 01. Oktober 2011 "Lebendige Weiblichkeit - Ein Heilkreis für Frauen". In diesem Heilkreis für Frauen verbinden wir Naturheilkunde und schamanische Rituale mit der Tradition der weisen Frauen. Getragen wird der Heilkreis von den Rhythmen der Natur und der Weiblichkeit. Er begleitet Sie ein Jahr lang und unterstützt Sie im Alltag Ihre individuelle Weiblichkeit zu leben und dabei zu sich selbst zu finden. Details lesen Sie hier: http://www.kristin-peters.de/frauenheilkreis/Berlin/58/Dazu findet am 30. Juni 2011 um 19 Uhr ein Infoabend statt, zu dem wir herzlich einladen. An diesem Abend ist Zeit für Gespräche, Fragen und gegenseitiges Kennenlernen. Weitere Termine und Hinweise, folgen, wie gewohnt, unter Termine.
Im Erpetal konnten die TeilnehmerInnen schon entschlackende Frühlingskräuter kennenlernen und sammeln. Weitere Kräuterwanderungen im Erpetal sind am 07. Mai, 21. Mai und 04. Juni 2011. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.kristin-peters.de/kraeuterwanderung/Berlin/11/ Unter dem Motto: "Was die Natur zu bieten hat" können Sie an Vorträgen und Führungen von mir auf der Bundesgartenschau Koblenz 2011 im Mai, Juni, Juli und September teilnehmen. Die Vorträge und Führungen werden im Kompetenzzentrum GRÜN bzw. im Freizeitgarten des i-Punkts Grün dargeboten, welche sich auf dem großzügigen und abwechslungsreichen Gelände der Festung Ehrenbreitstein befinden. Weitere Informationen hier: http://www.kristin-peters.de/bundesgartenschau/Berlin/55/ Neu in diesem Jahr ist die Zusammenarbeit mit dem Fortbildungszentrum Kriebs in Brauneberg (liegt an der Mosel zwischen Koblenz und Trier). Dort werden Phytotherapie/Pflanzenheilkunde-Ausbildungen und eine Aufbau-Ausbildung von mir angeboten. Die Ausbildungen sind geblockt. Die Phytotherapie-Ausbildung findet an zwei Wochenenden statt, die Aufbau-Ausbildung an einem. Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.kristin-peters.de/pflanzenheilkunde-in-brauneberg/Berlin/54/ Obendrein findet in diesem Jahr wieder ein Heilpflanzen-Workshop statt. Vom 29. bis 31. Juli 2011 können Sie die Natur in Burgwall bei Zehdenick-Neuhof genießen und Heilpflanzen bestimmen, sammeln, ihre Wirkungen und Anwendungen kennenlernen und eigene Salben, Öle und Tinkturen herstellen. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 begrenzt. Weitere Details finden Sie hier: http://www.kristin-peters.de/burgwall-in-der-tonstichlandschaft/Berlin/26/ Seit Dezember 2010 schreibe ich eine Serie zu Pflanzen der Liebe im Portal Erotisches zur Nacht unter Beiträge zu Kunst und Kultur (etwas runterscrollen). Zur Zeit ist der Beitrag "Hanf - Das Kraut himmlischer Wonne" erschienen. Demnächst folgt: "Das etwas absonderliche Vergnügen". Alle bisher erschienen Artikel sehen Sie hier: http://www.kristin-peters.de/pflanzen-der-liebe/Berlin/56/
Ich freue mich, wie immer, auf Ihre Anmeldungen, Anregungen, Nachfragen, Terminvereinbarungen und Einkäufe. Ich wünsche Ihnen eine genußvolle Zeit und viel Erfolg auf all Ihren Wegen. Mit lieben Grüßen Ihre Kristin Peters Bitte leiten Sie diese Mail an Interessierte weiter. Herzlichen Dank! Möchten Sie keine Informationen von mir erhalten, genügt eine kurze Nachricht. ![]() Papaver
Pflanzenheilkunde Räucherheilkunde Heilrituale Dr. Kristin Peters Tel: 030/ 53 21 99 89 E-Mail: post@kristin-peters.de http://www.kristin-peters.de// Schmollerplatz 22 12435 Berlin |